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BAU und Betonbauteile-Branche arbeiten zukünftig eng zusammen

Die Weltleitmesse für Architektur, Materialien, Systeme treibt das Zukunftsthema Serielles und Modulares Bauen weiter voran. Hierzu kooperiert die BAU ab sofort mit der Betonbauteile- Branche, die sich mit einer eigenen Standfläche auf der Messe präsentieren wird. Organisationspartner ist der Fachverband Beton- und Fertigteilwerke aus Baden-Württemberg (FBF), gemeinsam mit dem Bayerischen Industrieverband Baustoffe, Steine und Erden (BIV) unter dem Dach von „Vorsprung durch Vorfertigung“. Zur kommenden BAU, die von 11. bis 15. Januar 2027 in München stattfindet, belegt der Bereich Serielles und Modulares Bauen die Halle A2. Zusätzlich zur Ausstellungsfläche erhält das Thema erstmals ein eigenes Forum.

Der Mangel an bezahlbarem Wohnraum zählt zu den größten Herausforderungen in Deutschland. Studien gehen davon aus, dass jährlich über 300.000 neue Wohnungen benötigt werden, um den Bedarf zu decken. Gleichzeitig bremsen steigende Baukosten, Fachkräftemangel und lange Planungsprozesse den Neubau.

Vor diesem Hintergrund gewinnt das serielle und modulare Bauen zunehmend an Bedeutung. Durch industrielle Vorfertigung und standardisierte Planung lassen sich Bauzeiten deutlich verkürzen und Kosten senken. Bereits heute entstehen über 10 Prozent der Wohngebäude in Deutschland mit vorgefertigten Bauteilen – Tendenz steigend.

Fachverbände mit Gemeinschaftsstand auf der BAU 2027

Nach der erfolgreichen Premiere des Ausstellungsbereichs Serielles und Modulares Bauen zur BAU 2025 erweitert die Messe München dieses Schwerpunktthema für die künftigen Veranstaltungen. Hierfür haben die BAU und die Betonbauteile-Branche auf Initiative des Fachverbands Beton- und Fertigteilewerke Baden-Württemberg und der Fachgruppe Betonbauteile im Bayerischen Industrieverband Baustoffe, Steine und Erden im Rahmen des Branchenfachkongresses BetonTage in Ulm eine langfristige Kooperation vereinbart.

Messe München Geschäftsführer Dr. Reinhard Pfeiffer betont den hohen Stellenwert des Modulbaus für die Branche und die Gesellschaft: „Gemeinsam mit den Fachverbänden werden wir das serielle und modulare Bauen noch stärker in den Mittelpunkt der öffentlichen Wahrnehmung rücken. In Zeiten von Wohnungsmangel und hohen Baukosten nimmt der Modulbau mit seiner Innovationskraft und Effektivität eine entscheidende Rolle ein, die über das Bauwesen hinausreicht.“

Im Gegenzug begrüßt der Fachverband Beton- und Fertigteilindustrie die Zusammenarbeit mit der Messe München: „Die BAU als führende Messe im Bauwesen bietet unseren Mitgliedsunternehmen die optimale Bühne, die Zukunftsfähigkeit des seriellen und modularen Bauens einem breiten Fachpublikum zu zeigen und darüber hinaus eigene Lösungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette zu präsentieren“, wie FBF-Geschäftsführer Dr. Ulrich Lotz und BIV-Geschäftsführerin Diana Krüger erklären.

Schwerpunktthema Serielles und Modulares Bauen belegt Halle A2

Der Themenbereich Serielles und Modulares Bauen belegt zur BAU 2027 die Halle A2 mit einer Gesamtfläche von ca. 6.000 m². Die Fachverbände der Beton- und Fertigteilindustrie beteiligen sich unter dem Motto „Vorsprung durch Vorfertigung“ mit einem Gemeinschaftsstand von rund 500 m².

Teilnahme von ADK Modulraum, Alho und Kleusberg bestätigt

Darüber hinaus haben in der Halle A2 bereits führende Unternehmen wie ADK Modulraum, Alho, Bundesverband Bausysteme und Kleusberg ihre Teilnahme an der BAU bestätigt. Ergänzend zur Ausstellungsfläche besteht für Besucherinnen und Besucher die Möglichkeit, sich im begleitendem Forum des Fachverbandes über Neuheiten und Trends zu informieren.

https://bau-muenchen.com/de

Beitragsbild: BAU und Betonteile-Branche arbeiten künftig eng zusammen: Michael Bartmann, Gramatiki Satslidis, Cornelia Lutz, Diana Krüger, Ulrich Lotz –  © Fachverband Beton- und Fertigteilwerke Baden-Württemberg

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