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Weltweit erster 3D-Drucker für hochpräzise Metallobjekte kommerziell verfügbar

Digital Metal startet die kommerzielle Produktion seiner hochpräzisen 3D-Drucker für Pulvermetalle, die beispiellose Detailgenauigkeit, erstklassige Oberflächenauflösung und innovative Designmöglichkeiten für kleine Komponenten bieten.

Digital Metal, ein Unternehmen der Höganäs Group, dem weltweit führenden Hersteller von Pulvermetallen, kündigte kürzlich die kommerzielle Produktion des branchenweit ersten hochpräzisen 3D-Metalldruckers für kleine und komplexe Komponenten an. Der DM P2500 macht bislang unmögliche Druckvorgänge möglich – sowohl in der Serienfertigung als auch in der individuellen Maßfertigung.

Bereits seit vier Jahren fertigt Digital Metal mithilfe seiner firmeneigenen 3D-Drucktechnologie (ein sogenanntes Binder-Jetting-Verfahren) sowohl winzige maßgefertigte Objekte als auch hochpräzise kleine Komponenten in Mengen für Kunden in der Luft- und Raumfahrt, der Luxusgüterbranche, dem Dentalwerkzeugsektor und der Industrieanlagenfertigung. Digital Metal wird seine Fertigungsdienstleistung weiterhin anbieten, sein Geschäft gleichzeitig aber auch mit dem kommerziellen Vertrieb und der Lizenzierung seines revolutionären 3D-Metalldruckers erweitern.

Das Unternehmen wendet sich damit zunächst an Schlüsselbranchen, die erheblich von der additiven Fertigung kleiner und komplexer Komponenten profitieren würden, darunter Automobilindustrie, Zahntechnik, Gesundheitswesen, Luft- und Raumfahrt sowie Luxusmode.

3D-Metalldruck mit höchster Präzision
Mit dem DM P2500 sind zum ersten Mal komplexe Architekturen mit hervorragender Oberflächengüte in kleinem Maßstab möglich, ebenso wie bewegliche Teile innerhalb von Objekten wie Trillerpfeifen und unterschiedlich große Öffnungen in einem einzigen Drucklauf. Das Verfahren kann zudem an eine Vielzahl von Materialien angepasst werden, da die Wärmebehandlung (Sintern) nach dem Drucken erfolgt. Pulver, das vor dem Sintern entfernt wird, kann wiederverwendet werden. Damit ist diese Technologie die nachhaltigste in der additiven Fertigung. Sie ermöglicht hohe Erträge mit geringem Ausschuss und sorgt damit für minimale Stillstandszeiten. Auch die bei anderen additiven Fertigungsprozessen vorkommende Degeneration des Pulvers gibt es nicht.

„Dank unsere Tradition, unserem Know-how und unserer Erfahrung im Bereich Pulvermetallurgie, kombiniert mit den vier Jahren Entwicklung, die in unserer bahnbrechenden Druckertechnologie stecken, sind wir dort erfolgreich, wo andere versagen. Mit dem DM P2500 bringen wir einen bewährten 3D-Metalldrucker auf den Markt, der die Kapazität besitzt, Objekte in großen Mengen mit einzigartiger Genauigkeit und Oberflächenbeschaffenheit zu produzieren – von Anfang an haben wir Einzelteile in großen Mengen geliefert“, erklärt Ralf Carlström, Geschäftsleiter von Digital Metal.

Digital Metal auf Expansionskurs
„Die Geschäfte von Digital Metal haben sich seit der Unternehmensgründung Jahr um Jahr verdoppelt. Allerdings haben wir das Potenzial, das diese Technologie für Designer und Ingenieure bietet, noch lange nicht ausgeschöpft“, zeigt sich Ralf Carlström überzeugt. „Wir haben erlebt, wie relativ kleine (aber zuvor nicht umsetzbare) Veränderungen an der Innenstruktur von Komponenten zu einer 30-prozentigen Verbesserung der Produkteffizienz als Ganzes führten. Mit herkömmlichen Methoden wäre das nicht möglich gewesen. Wir denken, dass die Nachfrage nach unserer hochwiederholbaren und zuverlässigen Technologie enorm sein wird, wenn die Design- und Technik-Community erst einmal die Möglichkeiten erkundet hat und versteht, was mit ihr erreicht werden kann. Indem wir die Drucker kommerziell verfügbar machen, hoffen wir, diese Nachfrage zu fördern und zu steigern.“

Digital Metal auf der formnext, Frankfurt
Das Unternehmen stellt von vom 14. bis 17. November auf der formnext in Frankfurt, Deutschland, aus.

https://digitalmetal.tech/

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