22. Ausgabe der AMB – „Where metal comes alive“ endet / Stellung als zentraler Branchentreff in Europa bestätigt
Die AMB – Internationale Ausstellung für Metallbearbeitung – ist am 19. September zu Ende gegangen und sendet ein positives Signal für Baden-Württemberg und die Metallbearbeitungsbranche in Europa: rund 65.000 Besucherinnen und Besucher aus 76 Ländern nutzten die fünf Messetage für intensive, entscheidungsrelevante Gespräche und den gezielten Ausbau von Geschäftsbeziehungen. Die Besucherzahlen liegen damit auf dem Niveau von 2024. Gestiegen ist dagegen die Qualität der Fachbesucherinnen und Fachbesucher: 68 Prozent zählen zu den entscheidungsrelevanten Fachleuten aus der Fertigung.
Roland Bleinroth, Geschäftsführer der Messe Stuttgart, zieht ein positives Fazit: „Die AMB hat auch in diesem Jahr eindrucksvoll gezeigt, wie wichtig sie für die Branche ist. Bei erfreulichen Besucherzahlen, gestiegener Internationalität und einer noch höheren Entscheidungskompetenz der Fachbesucherinnen und -besucher wird deutlich: Hier wird nicht nur diskutiert, hier wird investiert und entschieden. Die Stimmung in den Hallen war spürbar von Aufbruch geprägt. Genau den Raum dafür bietet die AMB: für Gespräche, aus denen Problemlösungen und erfolgreiche Geschäfte entstehen.“
Nach fünf intensiven, programmreichen Messetagen schloss die AMB am 19. September ihre Tore. 1.195 ausstellende Firmen aus 34 Ländern präsentierten ihre Innovationen, Produkte, Dienstleistungen und Konzepte in allen zehn Messehallen des Messegeländes. Mit zahlreichen Programmformaten, vielfältigen Networking-Möglichkeiten und der AMB Stage bot die Messe auch außerhalb der Hallen ein umfangreiches Rahmenprogramm.
Stabile Besucherzahlen, deutlich mehr Entscheiderinnen und Entscheider
Besonders bei den Besucherinnen und Besucher zeigt sich die gestiegene Entscheidungskompetenz. 14 Prozent kommen aus der Geschäfts-, Unternehmens- oder Betriebsleitung, 2024 waren es noch 10 Prozent. 35 Prozent arbeiten in der Fertigung, der Produktion oder der Qualitätskontrolle. Mit der Gesamtnote von 1,7 bestätigen auch die Besucherinnen und Besucher selbst die positive Stimmung und die Stellung der AMB als zentrale europäische Fachmesse.
Auch international bleibt die AMB als Branchentreffpunkt gefragt. Der Auslandsanteil der Besucherinnen und Besucher liegt bei 22 Prozent. Besonders stark vertreten waren Gäste aus der Schweiz, Österreich, Italien, der Türkei, den Niederlanden, Frankreich, Osteuropa und Skandinavien.
Acht Unternehmen erhielten AMB Award für innovative Lösungen
Ein Highlight des vielfältigen Rahmenprogramms war auch in diesem Jahr die Verleihung des AMB Award. Bei der zweiten Auflage hatten rund 50 nominierte Unternehmen die Chance auf eine Auszeichnung. Am Dienstag und Mittwoch wurden auf der AMB Stage Auszeichnungen in sechs Kategorien sowie zwei Sonderpreise vergeben. Die Auszeichnungen gingen an:
• Werkzeugmaschinen und Fertigungsanlagen: INDEX-Werke GmbH & Co. KG
• Präzisionswerkzeuge: ZECHA Hartmetall-Werkzeugfabrikation GmbH
• Messtechnik und Qualitätssicherung: Renishaw GmbH
• Software und Digitalisierung: autonomIQ technologies GmbH
• Automatisierung und Handhabungstechnik: ZELL Gruppe
• Bauteile, Baugruppen und Betriebsstoffe: 3nine AB
• Sonderpreis Nachhaltigkeit: Citizen Machinery Europe GmbH
• Sonderpreis der Jury: Paul Horn GmbH
Ideelle Träger blicken ebenso positiv auf die Messetage zurück
Markus Heseding, Geschäftsführer des VDMA Präzisionswerkzeuge: „Die AMB 2026 hat ihre Bedeutung als Leitmesse für die Werkzeugbranche in Europa erneut unter Beweis gestellt. Die hohe Qualität der Gespräche ist in der aktuellen Marktsituation ein ermutigendes Signal.“
Dr. Markus Heering, Geschäftsführer des VDW (Verein Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken): „Die AMB hat in den vergangenen Tagen klar gezeigt, wie innovationsstark und lösungsorientiert unsere Branche aufgestellt ist. In einem anspruchsvollen Marktumfeld erleben wir auf der Messe viel Zuversicht, intensive Gespräche und eine hohe Bereitschaft, neue Technologien und Geschäftsmöglichkeiten voranzutreiben. Gerade in solchen Zeiten ist und bleibt der persönliche Austausch besonders wichtig. Die AMB bietet dafür die Plattform für neue Impulse, konkrete Geschäftskontakte und den gemeinsamen Blick nach vorn.“
Guido Reimann, stellvertretender Geschäftsführer des VDMA Software und Digitalisierung: „Die AMB 2026 war für den VDMA Software und Digitalisierung erneut eine wertvolle Plattform – geprägt von einer durchweg positiven Stimmung und einem intensiven Austausch mit unseren Mitgliedsunternehmen und Partnern. Die Messe hat gezeigt: Software und Digitalisierung sind längst integraler Bestandteil industrieller Fertigung. Von Simulation und Digitalem Zwilling über datengetriebene Produktionsprozesse bis hin zu Künstlicher Intelligenz entstehen hier entscheidende Hebel für mehr Produktivität. Besonders spannend ist zu sehen, wie konkret diese Technologien bereits in der industriellen Praxis angekommen sind. Die AMB macht diese Entwicklung sichtbar und bringt die richtigen Akteure zusammen, um den digitalen Wandel in der Fertigung gemeinsam weiter voranzutreiben.“
Beitragsbild: Foto: Thomas Wagner / Messe Stuttgart
Über die AMB
Seit 1982 präsentiert die AMB die Highlights der internationalen Metallbearbeitungsindustrie. „Where metal comes alive“: Auch 2026 ist sie fester Bestandteil in den Terminkalendern der Branche, in diesem Jahr vom 15. bis 19. September. Sie ist Marktplatz und Treffpunkt der spanabhebenden Metallbearbeitung, auf dem in sämtlichen Facetten neueste Produkte, Technologien, Innovationen, Dienstleistungen und Konzepte präsentiert werden. Unterstützt wird die AMB von den ideellen Trägerverbänden VDMA Präzisionswerkzeuge, VDMA Software und Digitalisierung sowie VDW Verein Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken e. V. Weitere Informationen unter www.amb-messe.de
